Allgemeiner Schachklub Salzburg mit Sitz im „Violett“ – ASKÖ-Sportzentrum Maxglan, Eichetstrasse 29-31, 5020 Salzburg

12. Bowling-Turnier des ASK Salzburg

Christian Pichler ist ASK Bowling-Meister 2019!
Christian, unser einziger „Profi“ der auch in einem Bowling-Club aktiv ist, konnte sich auch 2019 die ASK-Bowlingmeisterschaft sichern. Allerdings denkbar knapp – mit 154 Pins in der besten Wertung nur einen Punkt vor Klaus Thalhammer (153), der gewohnt nervenstark als Einziger Paroli bieten konnte. Dritter mit Respektabstand wurde Gernot Neuwirth (122) im von Christian sehr professionell und umsichtig organisierten Turnier.

Spielbericht von Bowling-Turnierleiter Christian Pichler:

Es ist ca. 22:30, wir hatten hier im „AirportBowling“ gerade 3 Durchgänge Bowling gespielt. Trotz langjährigem Training beim Bowling-Club „Phantom Strikers“ und unter Zuhilfenahme von maßangefertigten Spezialkugeln schaffte ich es diesmal nur ganz knapp, Klaus Thalhammer um exakt einen Pin im letzten Durchgang zu übertreffen, und damit meinen Titel als ASK-Bowlingmeister zu verteidigen. Doch erstmal von Anfang an…

Es war ca. 18:30, als ich die Bowlinghalle des „AirportBowling“ betrat, einige meiner Schachklubkollegen warteten dort schon auf den Beginn des Bewerbs. ASK-Teilnehmer waren diesmal: Klaus Thalhammer, unser Obmann Gernot Neuwirth, meine Wenigkeit, Hartwig Huber, Wolfgang Mende, Geri Kuhr und Richard Wollrab. Insgesamt kamen also 7 ASK-Mitglieder. Zusätzlich hatten wir noch 2 Bekannte eingeladen, nämlich Peter Rietzler, ein Arbeitskollege von mir, sowie Günther Payer, ein Bekannter von Gernot.

Um diesmal auch ganz sicher meinen Titel als Bowlingmeister verteidigen zu können, hatte ich mir etwas besonders Boshaftes für meine Mitspieler ausgedacht: Ich hatte im Supermarkt eine Packung Mozartkugeln gekauft, und jeder Spieler, dem ein „Strike“ gelang, der mir also punktemäßig hätte gefährlich werden können, durfte sich eine Mozartkugel nehmen. Man muss nicht extra erst erwähnen, dass Schokolade, Nougat- und Pistaziencreme alles Stoffe sind, die einem Sportler schwer im Magen liegen können…

Leider ging mein clever durchdachter Plan nicht auf, da ERSTENS meine Mitspieler nach und nach – aus genau diesem Grund – auf die süße Versuchung verzichteten und ZWEITENS ich selber plötzlich von einem massiven Heißhunger auf die Mozartkugeln befallen wurde, womit letztendlich derjenige in der Fallgrube lag, der sie ausgehoben hatte… und ja, Mozartkugeln liegen einem schwer im Magen!

Nun ein paar Worte zum Spielverlauf:

Ich hatte schon längere Zeit (aus Mangel an selbiger) nicht mehr bei meinem Bowlingverein mitgespielt. Dies merkte man auch gleich im ersten Durchgang: Magere 100 Pins reichten gerade mal für den 2. Platz, in Führung ging Gernot Neuwirth mit 122 Pins. Dritter wurden Geri Kuhr und Klaus Thalhammer mit je 91 Punkten.

Im 2. Durchgang hatte dann Klaus Thalhammer das Sagen: Mit sensationellen 153 Pins schafft er es, Gernot Neuwirth die Führung aus der Hand zu reißen. Ich wurde in diesem Durchgang mit 152 Pins ganz knapp Zweiter, also um genau einen Pin! Doch es sollte noch kurioser werden:

Im dritten Durchgang nämlich warf ich im ersten Wurf eines Frames 7 Pins um – nichts Besonderes beim Bowling. Im zweiten Wurf verfehlte ich den mittleren der 3 noch stehenden Pins knapp… das dachten meine Mitspieler wenigstens, als plötzlich alle drei von der Maschine nicht richtig aufgestellten Pins umfielen und ich diesen Frame in einen „Spare“ umwandeln konnte. Somit landete ich in diesem Durchgang bei 154 Pins und damit wieder exakt um 1 Pin höher als Klaus Thalhammer. Klaus wurde in diesem Durchgang Zweiter mit 149 Pins, Dritter wurde Gernot Neuwirth mit 110 Pins.

Besonders erwähnenswerte Leistungen in diesem Spiel waren:
+ eine legendäre Spare-Serie von Klaus Thalhammer im 2. Durchgang (6 Spares hintereinander!).
+ Wolfgang Mende schaffte es, jede Menge „Splits“ zu werfen, von denen er einen (es standen nur noch die Pins Nr. 2 und Nr. 7) sogar in einen Spare umwandeln konnte. Dies sicherte ihm den Sonderpreis für den schwierigsten Split (= eine Flasche Wein)
+ Die technischen Fähigkeiten des Bowlingbahn-Betreuers, der es uns ermöglichte, trotz eines technischen Gebrechens auf Bahn Nr. 3, das Spiel auf den Bahnen 1 und 2 problemlos fortzusetzen.
+ Einen besonderen Dank auch an meinen Kollegen Peter Rietzler, der kurzfristig aus Frankenburg am Hausruck (Oberösterreich) ins AirportBowling ausrückte, um an unserem Bewerb teilzunehmen.

Die Endergebnisse im Detail:

1. Platz (=ASK-Bowlingmeister 2019+Urkunde+6 Freispiele): Christian Pichler (154 Pins)
2. Platz (=Urkunde+4 Freispiele als Preis): Klaus Thalhammer (153 Pins)
3. Platz (=Urkunde+2 Freispiele als Preis): Gernot Neuwirth (122 Pins)
4. Platz (Sonderpreis für den schwierigsten Split): Wolfgang Mende (119 Pins)
5. Platz: Geri Kuhr (107 Pins)
6. Platz: Günther Payer (93 Pins)
7. Platz: Richard Wollrab (92 Pins)
8. Platz: Hartwig Huber (83 Pins)
9. Platz (=Gewinner des ASK-Trostpreises): Peter Rietzler (73 Pins)

ASK-Bowlingmeister seit 2009

JahrBowling-MeisterPunkteInfo
2009Walter Hattinger202 
2010Klaus Thalhammer155Bericht
2011/1Günther Maier172Bericht
2011/2Günther Maier159Bericht
2012Helmut Flatz145Bericht
2013Alessandro Misciasci184Bericht
2014Geri Kuhr147Bericht
2015Christian Pichler152Bericht
2016Klaus Thalhammer169Bericht
2017Klaus Thalhammer146Bericht
2018Christian Pichler172 Bericht
2019Christian Pichler154


Bilder vom Bowling-Turnier 2019

Turnierleiter Christian Pichler organisierte einen perfekten Bowling-Abend
Eher selten beim ASK-Klubabend zu sehen, aber beim Bowling immer dabei: Geri Kuhr
Auch Kegel-Profi Hartwig Huber versuchte beim Bowling wieder sein Glück
Klaus Thalhammer konnte schon dreimal den Bowling-Bewerb für sich entscheiden
Peter Rietzler wurde von Christian eingeladen am Turnier teilzunehmen
Auch Wolfgang Mende ist beim Bowling fast immer mit dabei
Richard Wollrab war „schuld“, dass zum Bowling heuer einige Teilnehmer recht müde auftauchten: Er feierte tags zuvor beim ASK-Klubabend seinen 60er!
Christian hatte einige Preise vorbereitet
Einige mehr Teilnehmer als letztes Jahr konnten wir zur Teilnahme motivieren, nächstes Jahr hoffen wir auf weiteren Zuwachs
Zumindest neun Teilnehmer durften wir begrüßen
Auch neue Gäste waren mit dabei – wie Günther links im Bild
Für jeden Strike gab es eine Mozartkugel
Worüber sich besonders Klaus sehr freute
Die traditionelle Knackwurst als Trostpreis schnappte sich Peter
Wolfgang holte sich den Preis für den schwierigsten Split
Und hier das Siegerbild: Dritter Gernot, Sieger Christian, Zweiter Klaus
Scroll to Top