Allgemeiner Schachklub Salzburg mit Sitz im „Violett“ – ASKÖ-Sportzentrum Maxglan, Eichetstrasse 29-31, 5020 Salzburg

Der ASK bei der Inn-Chiemgau Einzelmeisterschaft

Das Turnier fand vom 4. – 6. Jänner in Rosenheim statt, gespielt wurden 6 Runden Turnierschach in 4 Meistergruppen. Um am Turnier teilzunehmen muss man bei einem Verein in Bayern gemeldet sein, was für Florian Pöllner, Alfred Bioniok ind Franc Mamarina zutrifft, die alle beim Schachklub Freilassing gemeldet sind.

Das Turnier wird in 4 Meistergruppen gespielt. Florian und Alfred waren für die 2. Gruppe qualifiziert, Franc hat noch keine DWZ und musste deshalb in der 4. Gruppe antreten. Florian hat uns einen Bericht geschickt:

Die Meisterschaft wurde von den Schachfreunden Rosenheim im Gasthaus Höhensteiger ausgerichtet, 6 Runden Schweizer System, das bedeutet 2 Partien am Tag, was mir sehr entgegenkommt weil man das Turnier in 3 Tagen durchziehen kann.
Mein erster Gegner war Konrad Bieringer, der außer für Töging noch für Burghausen spielt, die Nummer 4 der Setzliste. Hier schaffte ich am Ende ein Remis durch Zugwiederholung. Damit konnte ich gut leben.
Mein nächster Gegner hieß Andreas Geltinger vom Rosenheimere Schachverein, ihn kannte ich nicht, Nummer 10 der Liste, auch diese Partie wurde Remis.
Dann Tag 2. Robert Lörner aus Zorneding war mein nächster Gegner, die Nummer 8, also dreimal ein etwas stärkerer Gegner. Das war meine schwächste Partie, selten habe ich mich mit Weiß so widerstandlos zusammenschieben lassen.
Das wollte ich nach einer langen Mittagspause besser machen. Gegen Nummer 34 Wolfgang Gerstel sollte ein Sieg her. Mein Gegner kam mir da etwas entgegen, ich nahm diese Gelegenheit wahr und fuhr den ersten vollen Zähler ein.
Runde 5 brachte mit Nummer 14 Georg Aigner aus Taufkirchen ein zäher Gegner. Mehr als ein Remis war nicht drin.
Nun also konnte ich mich ausrasten für die letzte Partie gegen Johannes Bauer aus Taufkirchen, der 5 Remisen hatte. Halten oder riskieren war die Frage. Die Partie deutete auf letzteres hin, da die Stellung im Ungleichgewicht war. Am Ende stellte ich eine Abzugsfalle auf die er prompt reinfiel. 3,5 Punkte am Ende für mich und Platz 11.
Wenn man bedenkt dass 5 meiner 6 Gegner vor mir in der Liste standen muss das Turnier für mich als ein Erfolg zählen. Über 22 DWZ-Punkte Zuwachs konnte ich mich ebenfalls freuen.  

Alfred Bieniok startete mit einem Remis gegen Detlev Rochol (1644) vom Rosenheimer Schachverein. Details sind mir nicht bekannt. Gegen Andreas Arndt aus Wasserburg (1613) spielte er dann eine der längsten Partien des Tages. Alfred stand besser, doch Andreas leistete hartnäckigen Widerstand. Letzlich gelang es Alfred am Ende aber doch, ihn im Endspiel zu überflügeln. Runde 3 brachte im dann ausgerechnet das Freilassinger Derby gegen Helmut Krause (1639), der ebenfalls sehr gut ins Turnier gestartet war. Laut seiner Aussage stand er lange Zeit sehr vielversprechend, setzte dann aber an einer Stelle nicht richtig fort und endete schließlich mit 2 Minusbauern. Das reichte Helmut dann zum Sieg. Doch schon in der Abendpartie gegen Rouslan Smagklienko vom TV Altötting (1657) zeigte Alfree wieder eine starke Leistung und gewann eine Figur. Ein weiterer dicker Bock beschleunigte dann das Ende der Partie zu Gunsten von Alfred. In Runde 5 hatte er dann meinen Gegner von der dritten Runde, Robert Lörner, gegen den ich so deutlich unterlegen war. Alfred bereitete ihm aber zumindest mehr Schwierigkeiten. Was am Ende für die Niederlage verantwortlich war weiß ich nicht. In der letzten Runde wollte er dann gegen Herbert Huber (1728) aus Wasserburg dann unbedingt gewinnen. Bereits im Endspiel lehnte er ein Remisangebot Herberts ab und geriet am Ende in einem Turmendspiel 2 gegen 3 Bauern sogar noch in Verlustgefahr. Am Ende hielt er aber Remis. Seinen Startplatz konnte 12 konnte er mit seinen 3 Punkten aber nicht halten, er wurde 18. Die DWZ-Auswertung ergab ein Minus von 11 Punkten.  

Franc Mamarina startete mit einem Remis gegen Günther Seibold von Traunstein Traunreut (1171), ließ dann zwei Siege folgen gegen Fredy Hanemann von den Schachfreunden Rosenheim (1301) und johannes Kanz (1426) aus Hirschbichl. Zwar verlor er die vierte Partie gegen den am Ende viertplatzierten Ludwig-Maria Kern as dem Isental (1366), war aber immer noch aussichtsreich im Rennen, als ihn eine Krankheit am letzten Spieltag am Weiterspielen hinderte, er melde sich ordnungsgemäß ab, schade, hoffen wir dass es ihm schon wieder besser geht. Eine DWZ hat Franc immer noch nicht, da werden wir bis zum Saisonende warten müssen, denn in Deutschland geschehen die Auswertungen turnierweise und nicht auf einen Zeitraum bezogen.  

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