Endstand "ASKler des Jahres 2018"

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Lukas Prüll ist "ASKler des Jahres 2018"
Der AdJ-Wettstreit 2018 ist geschlagen! Von Anbeginn war eines klar: entweder Klaus Thalhammer oder Lukas Prüll – beide bereits AdJ-Gewinner und stets im Favoritenkreis dabei! Wie es zu erwarten war, entbrannte ein Zweikampf auf Biegen und Brechen. Letztlich schaffte es Lukas mit dem bisher knappsten Vorsprung (abgesehen vom ex aequo Zieleinlauf im Jahre 2012 von Gernot Neuwirth und Lukas Prüll) den Sieg einzufahren.


Von Anfang an gab es zwischen den beiden ein Hin und Her: Klaus startete mit der Teilnahme am Berliner Winteropen, Lukas konterte mit 3 Teilnahmen bei der Weihnachtsblitzserie (Stand 2. Jänner: 21:36 Goldbauern für Lukas). Bei der Klubmeisterschaft holte sich Lukas ein weiteres Plus von 18 GB, welche Klaus als KM-Turnierleiter mit 20 dafür erhaltenen GB locker weckstecken konnte. Auch beim Blitzcup konnte Klaus mehr überzeugen (49:38=+11 für Klaus). Ebenso, wenn auch unerwartet, schlug unser Spielleiter auch in der Mannschaftsmeisterschaft mit 4/8 = 128 GB gegenüber Lukas 3/6 = 96 GB zu und machte weiter Boden gut. Da heuer beide als Mannschaftsführer eines LLB Teams fungierten, konnte hieraus keiner einen Vorteil erzielen. Lukas konterte zwar noch mit der Teilnahme am Salzkammergut Open (+15 GB), lag aber mit dem Ende der Mannschaftsmeisterschaft (also Mitte April) schließlich um 15 GB hinten.

Bis zur Jahreshauptversammlung gab es dann die Schnellschachmeisterschaft. Lukas erzielte dabei 69 GB, Klaus war da mit 66 GB knapp dabei und die einmalige Turnierleitung (+4GB) glich alles fast aus. Beim Schach-Pokerturnier holte Klaus dann noch einmal „Kampflos“ 12 Extrabauern und auch beim Blitzcup hatte Klaus ein weiteres Plus (6 GB) zu verzeichnen. Stand daher zur Generalversammlung Ende Mai: Klaus führte jetzt um 34 Goldbauern!

Sommerzeit ist Openzeit! Gleich Anfang Juni spielte Lukas die Salzburger Landeseinzelmeisterschaft mit, holte dort 40 GB und verschaffte sich damit ein kleines Plus. Beim Open in Portoroz, dem heurigen ASK-Sommerturnier, ergatterte wiederum Klaus 34 GB. Dazwischen wurde auch bei den ASK Sonderbewerben gepunktet: Während Klaus nur 12 GB plus 4 GB für die Turnierleitung beim Dartsturnier holte, schlug Lukas (in Abwesenheit des Konkurrenten wegen Urlaub) beim ASK Mannschaftsblitzen und unserem Klubmeistersimultan zu (+38 GB). Danach kam der Landescup, bei dem Lukas weitere 13 GB holen konnte. Damit war Klaus wieder in Rückstand geraten - um läppische 7 Goldbauern!

Es gab aber noch weitere Einflüsse: der Sommercup war eine klare Sache für Klaus, da er an allen 5 Abenden spielte, Lukas jedoch nur einmal! Bilanz: 58:12 = 46+4 für eine Turnierleitung ergab 50 GB mehr für Klaus. Beim Blitzcup lag ebenfalls Klaus mit (54:34) 20 GB voran. Lukas setzte nun eine starke Pointe dagegen: die Teilnahme an den Staatsmeisterschaften! Er holte sich dort 36 GB und da er auch beim Neustart des Neumarkter Open mit dabei war und hier weitere 21 GB einheimsen konnte, hielt sich der Verlust in Grenzen. Zuletzt heimste Klaus bei den drei mit Alman Durakovic durchgeführten Schulungsabenden 12 weitere Goldbauern mehr ein. So schaffte er damit die erneute Wende und lag zu Meisterschaftsbeginn wieder 18 GB voran!

Der Paarlauf ging natürlich auch im Herbst munter weiter. Lukas spielte die Landesblitzmeisterschaft, dafür wirkte Klaus bei der ASK Bowlingmeisterschaft mit. (je 12GB) Wieder waren beide LLB-Mannschaftsführer - also auch hier erneut keine Vorentscheidung möglich. Beim Blitzcup (Oktober und November) machte Klaus weitere 5 GB (16:11) gut. Jetzt musste die Herbst-MM und der Wintercup entscheiden: Klaus erspielte in der Meisterschaft 3 Punkte aus 5 Partien (=86 GB), Lukas hielt mit 3,5 aus 6 (=102 GB) dagegen und der Vorsprung schrumpfte damit auf 7 Goldbauern.

Nun noch der Wintercup: Lukas spielte 11 Partien, Klaus nur 9 (=33:27 GB). Zwar leitete Klaus noch an einem Abend das WC-Turnier (+4 GB) und da waren es nur noch 5 GB Vorsprung! Zur endgültigen Entscheidung fehlte jetzt noch die Auswertung der erspielten Punkte beim Wintercup: Lukas holte 7,5 je 2 GB, Klaus dagegen nur 3,5 je 2 GB, also 15:7 = Differenz -8 GB und so kippte die Gesamtwertung noch einmal!

FAZIT: Mit bescheidenen 3 Goldbauern Vorsprung (889:886) wurde Lukas in letzter Sekunde erneut unser „ASKler des Jahres“! Allerdings: Den Titel hätten sich wohl beide verdient!


Robert Rettenbacher


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Alle Wertungen im Detail gibt es hier: Endstand 2018 (pdf, 120 KB)

Informationen zum Bewerb gibt es hier: ASKler des Jahres (pdf, 51 KB)

 


gn, 16.12.2018

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