Der "Schild des Unbesiegbaren" - Der Bewerb

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Beim ASK Salzburg gibt es einige etwas ungewöhnliche Klubbewerbe, die nicht nur für Zusatzunterhaltung und Abwechslung im Klub sorgen, sondern so nebenbei auch einigen praktischen Nutzen – vor allem für die Verwaltung und Datenerhaltung – haben. Neben der Wertung „ASKler des Jahres“ nennt sich einer eben „Der Schild des Unbesiegbaren“ und dieser soll hier unseren Besuchern der Homepage nähergebracht werden.



Die Geburt einer Idee
In der Schlussrunde der LLB Saison 2008/09 verlor unser Klaus Thalhammer gegen FM Schöppl unnötiger Weise seine Partie und dies nach einer Serie von 32! Partien ohne Niederlage in den Mannschaftsbewerben für den ASK. Diese wohl einzigartige Leistung wurde – wohl aus mangelnder Kenntnis über diesen Umstand – seiner Meinung nach leider nicht richtig gewürdigt. Dies bewog unseren Spielleiter Klaus dazu, einen Wanderpreis für jenes Mitglied ins Leben zu rufen, das aktuell die größte Zahl an Partien unbesiegt ist. Diese Plakette erhielt den klingenden Namen „Schild des Unbesiegbaren“ und wurde erstmals bei unserer Jahreshauptversammlung im Mai 2009 „offiziell“ überreicht.


Die Regeln
Im Falle einer Niederlage des aktuellen Schildträgers bei einem Mannschaftsbewerb für den ASK wechselt der Schild zu jenem Vereinsmitglied, welches zu diesem Zeitpunkt die meisten Partien ohne Niederlage aufweisen kann. Sollten dabei mehrere ASKler gleich oft ungeschlagen sein, so reiht derjenige ganz vorne, der dabei mehr Siege erzielt hat. Absichtlich längeres „Nichtspielen“ führt ebenfalls zum Verlust des Schildbesitzes.


Geheimnisse und Geschichten um den "Schild"
Rästelhafte Ereignisse, Unglaubliches oder auch nur der pure Zufall: unsere „Schild-Chronik“ offenbart die wahren Vorkommnisse rund um dieses Amulett. Für Abergläubige nicht zu empfehlen! Neugierige klicken hier zur Schild-Chronik! (pdf, 4 Mb; Stand 03.09.2017)


Robert Rettenbacher



Die bisherigen Träger des "Schild des Unbesiegbaren"

SPIELER PU PA % unbesiegt BEMERKUNG
Thalhammer Klaus 20,0 32 63% 02/2006
-03/2009
diese Serie war der Auslöser zur Bewerbsgründung
Misciasci Alessandro 8,5 12 71% 05/2008
-10/2009
verlor seine 1. Partie nach der Preisverleihung
Ablinger Josef 13,0 14 93% 10/2007
-10/2009
verlor seine 1. Partie nach der Preisverleihung
Vlasak Reinhard 12,5 17 74% 04/2008
-02/2010
verlor seine 1. Partie nach der Preisverleihung
Herrmann Michael 14,5 18 81% 02/2009
-03/2010
verlor seine 1. Partie nach der Preisverleihung
Thalhammer Klaus 8,5 14 61% 10/2009
-10/2010
blieb noch 2 Partien nach der Übergabe ungeschlagen
Lederer Anatol 10,5 12 88% 11/2009
-11/2010
verlor seine 1. Partie nach der Preisverleihung
Aichinger Herbert 10,5 13 81% 10/2009
-11/2011
blieb noch 2 Partien nach der Übergabe ungeschlagen
Neuwirth Gernot 17,5 25 70% 01/2010
-01/2013
blieb noch 14 Partien nach der Übergabe ungeschlagen
Thalhammer Klaus 21,0 37 57% 09/2009-
11/2013
blieb noch 9 Partien nach der Übergabe ungeschlagen
Koller Karl 14,0 18 78% 01/2012
-03/2014
blieb noch 5 Partien nach der Übergabe ungeschlagen
Aichinger Herbert 13,5 16 84% 01/2012
-11/2014
blieb noch 5 Partien nach der Übergabe ungeschlagen
Thalhammer Klaus 12,5 20 63% 01/2014
-09/2015
blieb noch 7 Partien nach der Übergabe ungeschlagen
Hattinger Walter 12,0 17 71% 04/2013
-11/2015
blieb noch 1 Partien nach der Übergabe ungeschlagen
Scheiblmaier Robert 18,0 23 78% 12/2014
-03/2017
blieb noch 9 Partien nach der Übergabe ungeschlagen
Veigl, Wilhelm 12,0 15 80% 01/2014 -heute Der aktuelle Schild-Träger!
in Wartestellung*:
Rettenbacher Robert 9,5 15 63%   seit Jänner 2015 bis heute
Krivoborodov Igor 7,0 9 78%   seit Jänner 2016 bis heute
Lemmerhofer Manfred 7,5 8 94%   seit Oktober 2016 bis heute

* Stand 3.9.2017



Einige Bilder bisheriger "Schildträger"

Das Objekt der Begierde: Der "Schild des Unbesiegbaren", ins Leben gerufen 2009 von Klaus Thalhammer
 
Alessandro Misciasci war der erste offizielle "Schildträger". Hier bekommt er die Wandertrophäe von Spielleiter Klaus Thalhammer anläßlich der GV im Mai 2009 verliehen.
 
Josef Ablinger konnte sich nur kurz (genau: eine Spielpartie lang) über den Schild freuen. Direkt im Anschluss an die Überreichung am 16.1.2010 verlor er gegen Franjo Lubic jun. und musste damit den Schild auch schon wieder an Reinhard Vlasak abgeben. Im Bild drei weitere Schildträger: Karl Koller, Klaus Thalhammer und (verdeckt) Herbert Aichinger.
 
Michael Hermann bekam den Schild am 13.3.2010 überreicht. Am darauffolgenden Tag verlor er die 11. Runde in der Bundesliga West. Er war damit der 4. Spieler in Folge, der nach Überreichung des Schilds die nächste MM-Partie verlor - so entstand die Legende vom "Fluch"...
 
Nicht viel besser erging es Schildträger Nr. 6: Anatol Lederer bekam den Schild am 11.11.2010 überreicht. Nur 2 Tage später verlor er gegen Rudolf Muhr in der 1. Klasse und war die Trophäe auch schon wieder los. An der "Schutzfunktion" des Schilds wurde langsam gezweifelt.
 
Dem ersten, dem der Schild wirklich helfen sollte, war Gernot Neuwirth. Nach Überreichung im Februar 2011 blieb er fast 2 Jahre lang bis Jänner 2013 (25 Partien) ungeschlagen und ist damit der bis dato längstdienende Schildträger.
 
Einen anderen Rekord stellte dann sein "Nachfolger" Klaus Thalhammer auf: Ganze 37 Partien in Folge blieb der Erfinder des Bewerbs in der MM ungeschlagen, eine wahrlich beachtliche Leistung!
 
Karl Koller (li) bekam den Schild Anfang 2014 überreicht und konnte ihn 5 Meisterschaftspertien lang sein eigen nennen.
 
"Dauer-Schildträger" Klaus Thalhammer (von November 2014 bis Oktober 2015 bereits zum 3. Mal Inhaber) überreichte am 10.10.2015 Walter Hattinger den Schild. Letzterer konnte sich aber nur eine Runde lang an der Auszeichnung erfreuen, da er bereits am 28.11.2015 gegen Hermann Thurner in Radstadt verlor.
 
Damit ist Bundesliga-Spieler Robert Scheiblmaier der aktuelle Schild-Träger. Mit Stand 12.12.2015 ist er seit 14 Partien in der Meisterschaft unbesiegt. Er bekam den Schils anlässlich der Weihnachtsfeier 2015 von Robert Rettenbacher überreicht.
 
Am 31.5.2017 überreicht Robert Scheiblmaier Willi Veigl den Schild.
 

 

 

gn, 3.9.2017