ASK Klubmeister-Simultanturnier 2010

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Unser Klubmeister Bernhard Besner schlägt in spannenden Partien seine 10 Herausforderer im traditionellen Simultanwettkampf klar mit 7½:2½.
Umrahmt wurde der spannende und nette Schachabend von einem in Normalform blitzenden und in Höchstform erzählendem Hamberger Hermann, der die restlichen Gäste und ASK-ler unterhielt und später noch im Braumeister die WM-Partien ohne Brett Revue passieren ließ.


Endstand:

KM Besner Bernhard

0

:

1

Hasanovic Nurija

KM Besner Bernhard

½

:

½

Thalhammer Klaus

KM Besner Bernhard

1

:

0

Forstinger Alfred

KM Besner Bernhard

1

:

0

Lemmerhofer Manfred

KM Besner Bernhard

1

:

0

Pöllner Florian

KM Besner Bernhard

1

:

0

Medina Miguel

KM Besner Bernhard

½

:

½

Neuwirth Gernot

KM Besner Bernhard

1

:

0

Lederer Anatol

KM Besner Bernhard

½

:

½

Kücük Adil

KM Besner Bernhard (S)

1

:

0

Maier Günther (W)

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Nurija konnte Berni in einer komplizierten Stellung besiegen, bei der dieser zwar zeitweise besser stand, aber einen starken Gegenangriff nicht parieren konnte. Gegen Klaus ergab sich ein gleiches Endspiel mit noch dazu verscheidenfarbigen Läufern, daher Remis. Bei Alfred packte er seine psychologische Trickkiste aus, indem er vorgab eine Figur zu verlieren, diesem aber dann selber eine abknöpfte - allerdings für zwei Bauern. Dann zog er aber sein Figurenspiel auf eine zur Jagd freigegebene Dame auf und gewann bald. Schon am Anfang der Partei schüchterte er Fred ein: Weil Fred später begann machten sie gleich schnell mehrere Eröffnungszüge und Bernie meinte: „Kannst du denn das?". Manfred hatte keinen so guten Tag und verlor nach einem Bauern auch noch eine Figur. Vor Florian hatte Bernie nach eigenen Aussagen am meisten Angst, konnte aber den Druck gegen den König in der Mitte erhöhen und entscheidenden Angriff erlangen. Miguel spielte zu unvorsichtig und verlor als erster nach einem Figurenverlust. Eine Überraschung lieferte Gernot, der Bernie bis ins Endspiel manövrierte und hier mit einem Bauern weniger -allerdings mit Läuferpaar gegen zwei Springer- sogar das Remisangebot des Klubmeisters ablehnte. Allerdings hielt sich die Stellung dann doch in der Waage. Anatol konnte lange mithalten, stellte sich aber zu passiv auf und musste dem Druck auf der 7. Reihe nachgeben. Eine tolle Partie spielte Adil, ein Spieler aus der Schulmannschaft der HTL, der in der Stammeröffnung von Bernie, Skandinavisch, diesem bis ins Turmendspiel Paroli bieten konnte. Günther hielt in der Eröffnung tadellos mit, war allerdings der einzige Spieler der die weißen Steine führen durfte. Als er mit einem starken Zug Bernie zum Grübeln brachte meinte dieser: „Hat dir den wer eingesagt?". Leider konnte Günther die gute Stellung nicht ausnutzen.

Bericht von Klaus Thalhammer

 

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